Case Study · Kinder & Familie

Tildi macht den Zustand gebrauchter Kinderprodukte zum Verkaufsargument

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Tildi verkauft geprüfte gebrauchte und reduzierte Kinderprodukte, von Kleidung über Kinderwagen bis zu Möbeln, und kauft über ein eigenes Programm auch an. Eltern schauen bei solchen Produkten zuerst auf den Zustand. Genau dort hat Tildi mit seiner Prüfung etwas Starkes zu erzählen.


Herausforderung

Die eigene Prüfung online sichtbar machen

Tildi hat Standorte in Berlin, München und Regensburg und prüft jedes Produkt, bevor es in den Verkauf geht. Im Laden sehen Kunden das Ergebnis dieser Prüfung mit eigenen Augen. Online übernimmt die Produktseite diese Aufgabe, und zwar so, dass Eltern ihr sofort glauben. Bei einem Kinderwagen oder einem Kinderbett denken Eltern an Sicherheit und Hygiene für das eigene Kind. Eine gute Produktseite beantwortet genau das.

Dazu kommt eine zweite Richtung, die den Marktplatz besonders macht. Über das Ankaufsprogramm verkaufen Eltern ihre eigenen Sachen an Tildi. Der Shop spricht damit Käufer und Verkäufer an, zwei Gruppen mit ganz eigenen Fragen. Käufer wollen Gewissheit über den Zustand. Verkäufer wollen wissen, wie der Ankauf abläuft und womit sie rechnen können. Beide Wege zahlen auf dasselbe Sortiment ein.

Vorgehen

Vertrauen Schritt für Schritt in die Produktseite bauen

Die Zustandsangabe behandeln wir bei Tildi als Conversion-Element mit festem Platz in der Argumentation der Produktseite. Per A/B-Test haben wir geprüft, wie Prüfung und Zustandsklasse entlang der Seite auftauchen und wo die Rückgabe steht, damit alles zusammen Eltern Sicherheit gibt. Reihenfolge und Wortwahl haben hier viel Gewicht. Eine gut platzierte Beschreibung der Prüfung beantwortet Fragen, bevor jemand sie stellt.

Den Ankauf haben wir eigens betrachtet. Wer verkauft, will wissen, wie der Ablauf funktioniert und was mit seinen Sachen passiert. Diese Logik haben wir getrennt vom Kauf gedacht, damit jeder Weg auf der Seite seinen eigenen Raum bekommt. Wer einen Kinderwagen sucht, findet zuerst Kaufargumente. Wer verkaufen möchte, bekommt einen klaren Einstieg, der ihn direkt zum Ankauf führt.


Maßnahmen

Konkret umgesetzte Arbeit

  1. 01A/B-Tests zur Darstellung von Prüfung und Zustandsklasse
  2. 02Neuordnung der Produktseite rund um Zustand und Rückgabe
  3. 03Konzept für die Erklärung des Ankaufs
  4. 04Getrennte Wege für Käufer und Verkäufer

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Die eigene Prüfung ist das beste Verkaufsargument

Wer gebrauchte Ware verkauft, verkauft zuerst die eigene Prüfung. Nach unserer Erfahrung verdienen Zustand und Rückgabe genauso viel Bühne wie Produktfotos und Preis. Bei Kinderprodukten gilt das doppelt, weil Eltern für jemand anderen entscheiden. Marktplätze mit Ankauf gewinnen, wenn sie beide Richtungen getrennt planen: Käufer und Verkäufer sind oft dieselben Menschen, nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Ein gut erklärter Ankauf füllt das Sortiment und macht aus den Verkäufern von heute die Käufer von morgen.

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