Case Study · Versicherung

Testmaterial in einer Strecke voller Pflichtfelder

Dienstleistung & SaaS Versicherung

CosmosDirekt verkauft Versicherungen ohne Vermittler, direkt online und telefonisch. Leitprodukt ist die Risikolebensversicherung. Ihre Online-Abschlussstrecke ist ein Checkout mit mehr Pflichtfeldern und mehr Erklärungsbedarf, und genau darin steckt viel Spielraum für saubere A/B-Tests.


Herausforderung

Ein Checkout mit Gewicht

Eine Risikolebensversicherung schließt man ab, um die eigene Familie abzusichern. Das ist eine Entscheidung mit Gewicht, und die Strecke dahin verlangt einiges, von Angaben zur Person bis zu Gesundheitsfragen. Jedes Feld ist ein Moment, in dem sich der Interessent bestätigt oder verunsichert fühlt. Genau hier zahlt sich jede gute Hypothese aus.

Manche Schritte sind regulatorisch gesetzt und bleiben, wie sie sind. Andere sind historisch gewachsen, weil irgendwann jemand ein Feld oder einen Hinweis ergänzt hat. Von außen sehen beide gleich aus. In einem großen Haus braucht außerdem jede Änderung an der Strecke interne Freigaben. Ein Testkonzept, das diese Freigaben von Anfang an mitdenkt, kommt zügig in die Umsetzung.

Vorgehen

Hypothesen, die Freigaben überstehen

Grundlage ist die Analyse der Abschlussstrecken. An welchen Stellen steigen Interessenten aus, und welche davon lassen sich verändern? Jeden Schritt haben wir eingeordnet, regulatorisch vorgegeben oder historisch gewachsen. Diese Einordnung ist die Basis jeder Priorisierung. Die gewachsenen Schritte sind das Material für die A/B-Tests, und davon gibt es erfreulich viel.

Die eigentliche Kunst liegt in der Formulierung der Hypothesen. Wir haben sie so gebaut, dass sie durch die internen Freigaben kommen und trotzdem ein klares Signal liefern. Eine Variante braucht genug Abstand zur Kontrolle, damit das Ergebnis verwertbar ist, und genug rechtliche Absicherung, damit sie live gehen kann. Diese Balance haben wir gemeinsam mit dem internen Team gefunden und daraus A/B-Tests in den Online-Abschlussstrecken aufgesetzt, mit dem Leitprodukt als Schwerpunkt.


Maßnahmen

Konkret umgesetzte Arbeit

  1. 01Analyse der Ausstiegspunkte in den Abschlussstrecken
  2. 02Einordnung jedes Schritts: regulatorisch oder gewachsen
  3. 03Hypothesen mit Blick auf interne Freigaben
  4. 04A/B-Tests in der Strecke des Leitprodukts
  5. 05Testdesign mit klarer Messbarkeit

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Was regulierte Anbieter mitnehmen können

Aus unserer Erfahrung steckt der größte Spielraum in regulierten Strecken in den Schritten, die irgendwann dazugekommen sind und die heute niemand mehr hinterfragt. Wer sie sauber von den Pflichtschritten trennt, hat plötzlich reichlich Testmaterial. Genauso wichtig ist die Übersetzung in Hypothesen, die eine Rechtsabteilung versteht und freigeben kann. Ein gutes Testkonzept in einem großen Haus denkt die Freigabe von Anfang an mit. Das kostet am Anfang etwas Zeit und bringt danach Tempo in jede weitere Testrunde.

Konkrete Zahlen aus diesem Projekt besprechen wir gern persönlich.


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