Case Study · Food & Genuss

Black Label Coffee: Ein starkes Argument, übersetzt für alle

Food Food & Genuss Shopify

Black Label Coffee röstet säurearmen Specialty-Kaffee am Bodensee und verkauft ihn über Shopify, mit Kaffee-Abo, einer Linie für Firmen und einem Treueprogramm. Für Menschen, die auf normalen Kaffee empfindlich reagieren, ist säurearm das wichtigste Argument überhaupt. Wir haben daran gearbeitet, dass es auch alle anderen Kaffeetrinker abholt.


Herausforderung

Ein Argument, zwei Zielgruppen

Wer auf normalen Kaffee empfindlich reagiert, sucht gezielt nach säurearmen Sorten. Für diese Menschen ist der Hinweis auf der Startseite ein Grund zu bleiben. Wer einfach guten Kaffee sucht, braucht andere Gründe, etwa Geschmack, Röstung oder die Bequemlichkeit eines Abos. Beide Gruppen sind wertvoll, und beide lassen sich gewinnen.

Der Shop bedient beide Gruppen, und jede bekommt ihr Argument. Dazu kommen weitere Wege mit eigenem Potenzial: das Abo für Stammkunden, die Firmenlinie für Büros und das Treueprogramm. Jeder dieser Wege spricht eine andere Gruppe an. Wie Erstbesucher sich in dieser Breite zurechtfinden, zeigen Zahlen allein nur zum Teil. Deshalb haben wir Beobachtung und Daten kombiniert.

Vorgehen

Beobachtung und Daten als Gegenprobe

Nach einer gemeinsamen Bestandsaufnahme arbeiten wir in engem Austausch mit dem Team. Den ersten inhaltlichen Schwerpunkt bildet ein Nutzertest. Er zeigt, wie Erstbesucher durch den Shop gehen, wo sie stutzen und welche Begriffe sie sofort verstehen. Solche Beobachtungen machen sichtbar, was Besucher denken, während sie klicken.

Das Analytics-Review liefert die Gegenprobe aus den Daten. Was im Nutzertest bei wenigen Menschen auffällt, lässt sich so an vielen Besuchen prüfen. Beides zusammen ergibt ein belastbareres Bild als jede Methode allein. Werbekonto und Produktkataloge haben wir ebenfalls einbezogen. Anzeigen und Katalog sollen dieselbe Aussage treffen wie der Shop, damit ein Besucher aus einer Anzeige auf der Produktseite genau das wiederfindet, was ihn zum Klick bewogen hat. Dazu gehört, dass säurearm in der Anzeige und auf der Produktseite gleich erklärt wird.


Maßnahmen

Konkret umgesetzte Arbeit

  1. 01Nutzertest mit Erstbesuchern
  2. 02Analytics-Review als Gegenprobe
  3. 03Abgleich von Werbekonto und Produktkatalogen mit dem Shop
  4. 04Hypothesen zur Kommunikation von säurearm

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Ein Nischenargument braucht Übersetzung

Produkte mit einem klaren Spezialvorteil haben aus unserer Sicht großes Potenzial, sobald sie diesen Vorteil für alle übersetzen. Wer den Bedarf kennt, versteht sofort. Alle anderen brauchen einen zweiten Satz, der den Nutzen greifbar macht. Unser Rat für Shops in ähnlicher Lage: beobachten, wie echte Erstbesucher das Argument lesen, und die Beobachtung mit den Daten gegenprüfen. Diese Kombination ergibt die verlässlichste Grundlage für Änderungen. Gerade ein Abo profitiert davon, wenn der erste Kauf aus Überzeugung passiert, denn aus Überzeugung wächst Treue.

Konkrete Zahlen aus diesem Projekt besprechen wir gern persönlich.


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