
Der Shop, der Lust aufs Möbelhaus macht
Möbelland Hochtaunus betreibt bei Frankfurt ein Möbelhaus mit großer Ausstellungsfläche, mit Küchen und Babyausstattung im Sortiment und einem eigenen Onlineshop. Die meisten Möbelkäufe beginnen online und enden auf der Fläche. Daraus ergibt sich für den Shop eine doppelte Chance, und die haben wir gemeinsam mit dem Team geordnet.
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Verkaufen und einladen zugleich
Ein Sofa oder eine Küche kaufen die meisten erst, wenn sie Probe gesessen und sich beraten lassen haben. Kunden recherchieren im Netz, vergleichen Stile und Preise und fahren dann ins Haus. Kleinere Möbel und Zubehör bestellen viele direkt online, bequem vom Sofa aus.
Für einen Shop neben einer großen Ausstellung heißt das: Er verkauft dort, wo Kunden online abschließen wollen, und bereitet den Besuch vor, wo sie das Haus sehen wollen. Beide Aufgaben teilen sich denselben Platz, allen voran auf der Startseite. Die spannendste Entscheidung ist, was der Shop bewusst der Fläche überlässt. Wer sie klar trifft, gibt beiden Kanälen Rückenwind.
Die Fragen hinter der Startseite
- Welche Sortimente online abschließen
- Welche Sortimente auf den Besuch im Haus einzahlen
- Was der Shop bewusst der Fläche überlässt
- Wie die Startseite beide Aufgaben ordnet
- Welche Seiten zuerst an die Reihe kommen
Sortimente eingeteilt, Startseite neu geordnet
Den Anfang hat eine klare Einteilung gemacht. Gemeinsam mit dem Team haben wir geklärt, welche Sortimente online abschließen können und welche vor allem auf den Besuch einzahlen. Bei Küchen tragen in aller Regel Beratung und Planung den Kauf, bei Zubehör reicht oft ein gutes Produktfoto. Diese Einteilung ist die Basis jeder weiteren Priorisierung.
Aus ihr ist eine Roadmap entstanden. Für die zentralen Seiten sind Wireframes dazugekommen, allen voran für die Startseite, die wir entsprechend neu geordnet haben. Die Wireframes machen die Aufteilung für alle Beteiligten greifbar. Wer online kaufen will, findet dort den direkten Weg. Wer das Haus besuchen möchte, bekommt die Gründe dafür. Am intensivsten haben wir diskutiert, was der Shop bewusst weglässt, denn jede Entscheidung dort ist auch eine Entscheidung für die Fläche.
Konkret umgesetzte Arbeit
- 01Einteilung der Sortimente nach Online-Abschluss und Besuch
- 02Roadmap für die Weiterentwicklung des Shops
- 03Wireframes für die zentralen Seiten
- 04Neuordnung der Startseite
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Ein Shop mit klarer Rolle zieht mit der Fläche an einem Strang
Bei Händlern mit großer Fläche erleben wir oft den Wunsch, dass der Shop alles können soll, was das Haus kann. Wir geben ihm lieber eine klare Aufgabe. Manche Sortimente verkauft er selbst, für andere macht er Lust auf den Besuch. Wer diese Einteilung zuerst trifft, spart sich später viele Einzeldiskussionen und kann Seite für Seite gezielt nachschärfen. Die Startseite zeigt die Entscheidung dann auf einen Blick, und das Haus bekommt einen Shop, der für die Fläche arbeitet.
Konkrete Zahlen aus diesem Projekt besprechen wir gern persönlich.
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