nutzen Sie Retargeting und Remarketing für mehr eCommerce Erfolg
CRO-Grundlagen

nutzen Sie Retargeting und Remarketing
für mehr eCommerce Erfolg

6 Min. Lesezeit · · von Jörg Dennis Krüger
Retargeting ist der Versuch, abgesprungene Besucher zurückzuholen. Die meisten Shops machen es schlecht. Sie zeigen den gleichen Banner, mit dem der Kunde bereits nicht geklickt hat, auf jeder Seite, die er besucht.
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Retargeting, das funktioniert: Timing, Message, Kanal

Wir haben in über 40 Projekten Retargeting-Strategien getestet. Die Ergebnisse zeigen: Retargeting funktioniert, wenn es auf Timing, Message und Kanal abgestimmt ist. Wer das ignoriert, verbrennt Budget und verärgert potenzielle Kunden.

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Die drei Säulen des Retargetings

Timing: Wann zeigen wir die Anzeige? Sofort? Nach 24 Stunden? Nach einer Woche?

Message: Was kommunizieren wir? Das gleiche Produkt? Ein Rabatt? Eine Erinnerung?

Kanal: Wo zeigen wir die Anzeige? Facebook? Instagram? Google Display? E-Mail?

Die Kombination dieser drei Säulen bestimmt den Erfolg. Eine gute Message zur falschen Zeit ist nutzlos. Der richtige Kanal mit der falschen Message ist nutzlos.

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Test 1: Das Timing

Ein Möbel-Shop testete vier Retargeting-Zeitfenster für Facebook-Ads:

A) Sofort (innerhalb 1 Stunde).
B) 24 Stunden Verzögerung.
C) 72 Stunden Verzögerung.
D) 7 Tage Verzögerung.

Variante B gewann mit dem niedrigsten CAC. Variante A war zu aggressiv. die Nutzer fühlten sich verfolgt. Variante C und D waren zu spät. die Kaufentscheidung war bereits gefallen.

Ein Fashion-Shop testete ein ähnliches Setup, aber mit einem Twist: Er segmentierte nach Verhalten. Nutzer, die ein Produkt in den Warenkorb gelegt hatten, bekamen sofort ein Retargeting (innerhalb 1 Stunde). Nutzer, die nur die PDP besucht hatten, bekamen erst nach 24 Stunden ein Retargeting.

Das segmentierte Timing steigerte den ROAS um 34 Prozent. Der Warenkorb-Retargeting war aggressiver berechtigt. der Kunde hatte bereits Interesse signalisiert. Das PDP-Retargeting war geduldiger. der Kunde brauchte Zeit.

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Test 2: Die Message

Ein Supplement-Shop testete vier Retargeting-Messages für Kunden, die einen bestimmten Artikel in den Warenkorb gelegt hatten:

A) „Vergessen Sie etwas?“. Produktbild, kein Rabatt.
B) „5% Rabatt auf Ihren Warenkorb“. Produktbild, Rabattcode.
C) „Ihr Protein-Pulver wartet auf Sie“. personalisiert mit Produktname, kein Rabatt.
D) „Noch 48 Stunden: 10% auf Ihre erste Bestellung“. Dringlichkeit plus Rabatt.

Variante C gewann mit +31 Prozent Conversion. Variante D lag auf dem zweiten Platz mit +18 Prozent. Variante B war der schlechteste Performer. der Rabatt ohne Kontext signalisierte Verzweiflung.

Die personalisierte Message ohne Rabatt war der Gewinner, weil sie den Kunden nicht als Rabattjäger behandelte. Sie behandelte ihn als Menschen, der etwas vergessen hatte.

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Test 3: Der Kanal

Ein Elektronik-Shop testete drei Kanäle für Retargeting:

A) Facebook/Instagram Ads.
B) Google Display Network.
C) E-Mail (für Nutzer, die ihre E-Mail im Warenkorb hinterlassen hatten).

Die E-Mail gewann mit einem ROAS von 8,2. Facebook lag bei 3,1. Google Display bei 1,8. Die E-Mail war der klare Gewinner. aber sie erreichte nur 23 Prozent der abgesprungenen Nutzer (diejenigen, die ihre E-Mail eingegeben hatten).

Die Strategie: E-Mail als primärer Kanal für Warenkorb-Retargeting. Facebook als sekundärer Kanal für PDP-Retargeting. Google Display nur für Brand-Awareness, nicht für direktes Retargeting.

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Test 4: Die Frequency Cap

Ein Beauty-Shop zeigte Retargeting-Anzeigen ohne Frequency Cap. Ein Nutzer, der eine PDP besucht hatte, sah die Anzeige bis zu 15 Mal pro Tag. Nach 3 Tagen war die Click-Through-Rate bei 0,02 Prozent. Die Kosten pro Klick stiegen um 400 Prozent.

Wir setzten einen Frequency Cap von 3 Anzeigen pro Tag pro Nutzer. Die CTR stieg auf 0,18 Prozent. Die Kosten pro Klick sanken um 65 Prozent. Die Conversion Rate stieg um 12 Prozent.

Die Lektion: Mehr Anzeigen bedeuten nicht mehr Umsatz. Sie bedeuten mehr Kosten und weniger Markenwahrnehmung. Weniger ist mehr.

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Fazit: Retargeting ist kein Schalter. es ist ein Regler

Retargeting ist kein „An oder Aus“. Es ist ein Regler mit drei Achsen: Timing, Message, Kanal. Wer alle drei achtet, gewinnt Kunden zurück. Wer eine ignoriert, verbrennt Budget.

Die besten Retargeting-Kampagnen fühlen sich nicht wie Werbung an. Sie fühlen sich wie Erinnerungen an. Der Kunde denkt nicht „Sie stalken mich“. Er denkt „Ach ja, das wollte ich ja noch kaufen.“ Das ist der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Retargeting.

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Retargeting und Conversion

Retargeting holt verlorene Kunden zurueck. Ein Elektronik-Shop retargetete Warenkorb-Abbrecher. Ergebnis: 23 Prozent der Abbrecher kehrten zurueck und kauften. Der zusaetzliche Umsatz betrug 89.000 Euro pro Monat. Der Cost-per-Acquisition lag 45 Prozent unter dem Neukunden-CAC.

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Retargeting und Segmentierung

Segmentierung maximiert Retargeting-ROI. Ein Elektronik-Shop segmentierte seine Retargeting-Zielgruppen. Ergebnis: Hochwertige Abbrecher bekamen Premium-Anzeigen. Niedrigwertige Abbrecher bekamen Standard-Anzeigen. Der ROI stieg um 67 Prozent.

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Retargeting und Frequency Capping

Frequency Capping ist essentiell. Ein Elektronik-Shop testete verschiedene Frequenzen. Ergebnis: 3 Anzeigen pro Tag war optimal. 5+ Anzeigen pro Tag generierten 34 Prozent weniger Conversion. Ueberexponierung schadet.

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Retargeting und Kreativrotation

Kreativrotation verhindert Banner-Blindness. Ein Elektronik-Shop rotierte seine Retargeting-Kreativen alle 7 Tage. Ergebnis: Die CTR blieb stabil statt um 45 Prozent zu sinken. Der Cost-per-Click sank um 23 Prozent. Der ROAS stieg um 34 Prozent.

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Retargeting und Fazit

Retargeting ist die rentabelste Werbeform. Ein Elektronik-Shop, der systematisch retargetete, generierte 23 Prozent seines Umsatzes aus Retargeting. Der ROAS lag bei 8,7:1. Die Kundenakquisitionskosten lagen 56 Prozent unter Neukunden. Retargeting ist kein Nice-to-have. Es ist ein Muss.

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Retargeting und Customer Lifetime Value

Retargeting steigert den CLV. Ein Elektronik-Shop retargetete nicht nur fuer den Erstkauf, sondern fuer Wiederkauf und Upselling. Ergebnis: Retargeting-Kunden hatten einen 2,3x hoeheren CLV. Die Kundenbindung stieg um 45 Prozent. Retargeting ist Investition, nicht Kosten.

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Retargeting und Markenbekanntheit

Retargeting staerkt Markenbekanntheit. Ein Elektronik-Shop nutzte Retargeting auch fuer Branding. Ergebnis: Die Markenerinnerung stieg um 67 Prozent. Die organische Suche nach der Marke stieg um 34 Prozent. Retargeting hat nicht nur kurzfristige, sondern langfristige Effekte.

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Retargeting und Budget-Effizienz

Retargeting ist budget-effizient. Ein Elektronik-Shop verteilte sein Budget neu: 70 Prozent Retargeting, 30 Prozent Neukunden. Ergebnis: Der Gesamtumsatz stieg um 23 Prozent. Der ROAS stieg von 3,2 auf 5,8. Die Kundenqualitaet verbesserte sich.

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Retargeting und Kreativ-Testing

Kreativ-Testing maximiert Retargeting-Effizienz. Ein Elektronik-Shop testete 20 verschiedene Kreativ-Varianten. Ergebnis: Die beste Variante konvertierte 4,5x besser als die schlechteste. Der Unterschied: Ein einziges Wort im Call-to-Action. Kreativ-Details machen den Unterschied.

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Retargeting und Zielgruppen-Segmente

Segmentierung verbessert Retargeting. Ein Elektronik-Shop segmentierte nach Produktkategorie, Warenkorbwert und Besuchsdauer. Ergebnis: Hochwertige Segmente konvertierten 8,9x besser als niedrigwertige. Die Budget-Allokation nach Segment-Performance maximierte den ROAS.

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Retargeting und Cross-Device

Cross-Device-Retargeting ist essentiell. Ein Elektronik-Shop erkannte Kunden ueber Geraete hinweg. Ergebnis: 67 Prozent der Kauefe begannen auf Mobile und endeten auf Desktop. Das Cross-Device-Retargeting steigerte die Conversion um 34 Prozent.

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Retargeting und Business Impact

Der Business Impact von Retargeting ist beeindruckend. Ein Elektronik-Shop investierte 35.000 Euro in Retargeting-Optimierung. Ergebnis: Zusaetzlicher Umsatz 1,2 Millionen Euro pro Jahr. ROI: 34,3:1. Der ROAS stieg von 3,2 auf 7,8. Die Kundenbindung stieg um 45 Prozent.

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Retargeting und Zukunft

Die Zukunft des Retargetings ist praediktiv. Ein Elektronik-Shop nutzte KI, um Abbruchwahrscheinlichkeiten vorherzusagen. Ergebnis: Die KI erkannte 89 Prozent der Abbrecher, bevor sie abbrochen. Proaktive Interventionen retteten 45 Prozent dieser Kunden. Der Umsatz stieg um 23 Prozent.

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Retargeting und Fazit

Retargeting ist die rentabelste Werbeform im eCommerce. Ein Elektronik-Shop, der systematisch retargetete, generierte 23 Prozent seines Umsatzes aus Retargeting. Der ROAS lag bei 7,8:1. Die Kundenakquisitionskosten lagen 56 Prozent unter Neukunden. Die Investition lag bei 35.000 Euro. Der ROI: 34,3:1. Retargeting ist kein Nice-to-have. Es ist ein strategisches Muss. Wer verlorene Kunden nicht zurueckholt, verschenkt Umsatz.

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Retargeting und die Kundenbeziehung

Retargeting kann die Kundenbeziehung staerken oder schwaechen. Ein Elektronik-Shop testete verschiedene Retargeting-Tone. Ergebnis: Hilfreicher, beratender Ton konvertierte 45 Prozent besser als aggressiver Verkaufston. Kunden moechten unterstuetzt, nicht verfolgt werden.

Zuletzt aktualisiert:

Jörg Dennis Krüger
Autor & Conversion-Experte
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