Folge 6: Machen + Hacken = Mehr Umsatz!

Onlineshop-Bertreiber und -Manager wissen häufig, was ihre Hausaufgaben sind. Lange Ideen- und Todo-Liste hat wohl jeder rumliegen – die machen aber keinen Umsatz. Und wenn man viel plant und wenig macht. Oder – noch schlimmer – in die falschen Dinge viel Arbeit investiert, geht es nicht voran. Und der Wettbewerb ist an einem vorbei. Zünde deine Umsatz-Rakete – Conversion-Hacker Jörg Dennis Krüger weiß wie.

TRANSKRIPTION DIESER FOLGE DES PODCASTS

Herzlich willkommen zum Conversion-Hacking Podcast. Mein Name ist Jörg Dennis Krüger und wie mein Gogo Tänzer gerade richtig gesagt hat.

Ja, ich bin der Conversion-Hacker und als Conversion-Hacker mache ich mir immer darüber Gedanken wie man wirklich Shops erfolgreicher machen kann. Mir geht’s dabei gar nicht so stark um die Conversion-Rate. Conversion-Rates steigern ist immer geil – sollte man machen wenn es irgendwie geht. Aber eine gute Conversion-Rate ist gar nicht immer das was man möchte.

Man möchte ja mehr Umsatz oder noch ein bisschen weitergesponnen, man möchte mehr Gewinn. Und darum sage ich meinen Kunden auch: “Hey, nicht… ich steigere deine Conversion-Rate, sondern deinen Umsatz.” Wir sorgen dafür, dass mehr Leute bei dir kaufen. Und das ist halt das, was Conversion-Hacking ausmacht. Dieser 360 Grad Ansatz, dass ich mir nicht Gedanken mache darüber wie kann ich jetzt die Nutzer besser konvertieren. Das natürlich auch. Aber nicht im Schwerpunkt. Sondern dass es darum geht, wie schaffen wir es denn mehr Nutzer auf die Seite zu bekommen und die dann auch zu konvertieren und das möglichst günstig.

 Wie schaffen wir es denn vielleicht einfach auch Nutzer, ja, Bestände die schon da sind, einfach besser anzusprechen, damit wir aus denen noch Umsatz generieren, weil da vielleicht das höhere Potenzial ist. Als ganz frisch raus gehen und ganz neue Nutzer versuchen zu akquirieren. Darum gehört zum Conversion-Hacking auch erst mal ganz am Anfang zu schauen. Tracken wir eigentlich alles richtig und nicht nur tracken im Sinne von Wissen, wir wer auf welcher Seite ist, sondern können wir die Daten auch nutzen für Marketing für entsprechende Ansprache auf Facebook, für entsprechende Targetierung. Können wir die Daten nutzen, dürfen wir die Daten nutzen. 

All-sowas. Denn da stecken natürlich riesige Potentiale drin. Genauso wie zu schauen, was haben wir denn an E-Mail-Adressen, können wir da vielleicht irgendwas machen, sind die sinnvoll generiert, dürfen wir sie nutzen? 

Oder ist das Risiko überschaubar, sie vielleicht doch zu nutzen auch wenn wir das eigentlich gar nicht dürfen? Das habe ich jetzt nicht gesagt. Auf jeden Fall, da ist auch oft ein großes Potential was gar nicht genutzt wird. Und dann höre ich ganz häufig dieses: “Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, das habe ich schon auf dem Schirm. Ja, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, das müssen wir noch machen, das müssen wir noch machen, ja, ja, hab ich alles auf der Liste, weiß ich alles.” Und da muss ich auch sagen: “Hey, Conversion-Hacking ist nicht wissen. Es geht nicht darum,dass man sich hinsetzt eine lange Liste macht was man alles machen könnte und dann immer mit einem schlechten Gewissen rumläuft, dass man das nicht gemacht hat.” Und auf der anderen Seite allen Leuten die einem helfen wollen sagt:

Ja, ja weiß ich alles, steht alles auf der Liste. Sondern Conversion-Hacking heißt halt auch Prioritäten zu finden. Mal generell arbeiten heißt Prioritäten zu finden in der Super Cluttery Welt in der wir unterwegs sind, kann man sonst ja gar nicht erfolgreich arbeiten, wenn ich nicht ordentlich mit Prioritäten arbeite. 

Aber gerade im Online-Marketing ist es halt sehr, sehr, einfach dass man irgendwie auf Ratschläge von Google oder Facebook hört hier noch mehr Zielgruppen anzusprechen, hier noch mehr Keywords zu buchen, dann noch mehr Budget. Oder irgendwie sich darin verläuft jetzt irgendwie tausend Seiten zu erstellen. Für das Organische Ranking oder was weiß ich. Aber man guckt viel zu selten darauf: Wo sind denn eigentlich die Prioritäten? Und da kommen wir dann auch dazu, dass die Priorität ganz häufig erst mal gar nicht ist, groß was am Shop anzupassen. Sondern lieber erst einmal zu gucken, was können wir denn an versteckten Reserven heben, von außen, wo wir einfach mal mehr Umsatz generieren können, ohne direkt tief in den Shop rein zu greifen. 

Und deshalb ist Conversion-Hacking ein 360 Grad Blick auf alles rund um den Shop. Denn diese 360 Grad sind halt: Wo kommen die Besucher her, aber auch wo gehen sie irgendwie hin? Denn Besucher, die ich am Anfang vielleicht schon mal richtig angesprochen habe und die schon mal gekauft haben oder nicht gekauft haben – mit denen kann ich ja wieder was machen. Und wenn ich sie also gewonnen habe – erstmal wie gewinne ich sie dann? –  wie führe ich sie durch meinen Shop? – und was mache ich dann mit den Nutzern?

Das ist so, so, wertvoll diesen Gesamtblick zu betrachten, dann den Shop auseinanderzunehmen. Wo hab ich Seiten, wo eher Informations getriebener Content und wo hab ich Seiten, wo eher Transaktions getriebener Content ist. Und wie kommen die Nutzer dahin. Und wie spreche ich die Nutzer da an. Da muss keine super fancy Targeting Personalisierungs WooHoo Strategie entwickelt werden, sondern da reicht es manchmal einfach, den Nutzer nach seiner E-Mail-Adresse zu fragen, wenn er auf einer Informations lastigen Seite ist. Und nicht für ein 70, 120 Seiten E-Book, sondern für irgendwas, was ihm einfach mal nutzen bringt. 

Und wo ich dann seine E-Mail-Adresse habe wenn ich etwas machen kann. Ja, jetzt gibt es natürlich auch Shops, die generieren mit Seiten Traffic, die sehr peripher zu ihrem Thema sind.  Da gehört dann zur Priorisierung vielleicht auch zu sagen: Hier ist so viel wunderschöner Traffic. Das ist aber alles irgendwie mit einer Intention die wir überhaupt nicht abholen können. Dann halt auch keine Energie darauf zu stecken, diese Besucher irgendwie zu konvertieren, sondern zu sagen: nee, wir konzentrieren uns auf die, wo wir ein höheres Potential sehen. Immer, letztendlich mit dem Ziel, mehr Umsatz zu machen. Mit am Ende, ja, möglichst wenig Arbeit. Hört sich jetzt irgendwie doof an, am Ende klar, es muss Arbeit reingesteckt werden.

Aber wir müssen ja einfach was machen. Machen, machen, machen, und ohne machen werden wir nicht erfolgreich sein. Und dann sind wir wieder genau in diesem Teufelskreis. 

Wenn ich nur die lange Liste habe mit Dinge die ich machen könnte, sie aber nicht mache, habe ich verloren. Wenn ich eine lange Liste habe, mit Dingen die ich machen könnte und ich arbeite sie von oben nach unten ab, dann mache ich schon mal was, dass ist schon mal super, super, supertoll. Aber dann muss ich trotzdem noch ordentlich priorisieren um die richtigen Dinge zu machen und nicht viel Arbeit reingesteckt zu haben, um dann irgendwie kein Ergebnis zu haben. Das demotiviert alle. Einen selbst, das Team, es kostet wahrscheinlich einen Haufen Geld, kostet einen Haufen Zeit und damit hat man dann eher losse, losse, losse, Loose-Situation. 

Das bringt halt auch keinem was. Also diese Mischung aus: Was kann man machen und wie priorisiere ich das, ist super sinnvoll um viel zu erreichen aber auch nicht so nach Interessen vorzugehen. 

Man merkt bei ganz vielen Unternehmen, bei Online Marketing Verantwortlichen: Die haben ein paar Dinge,  die sie super gerne machen und den Rest, den lassen sie links und rechts runterfallen. Und dann kommen wir zu diesen super SEO optimierten Seiten. Oder zu diesen Seiten mit tausend AdWords Landing Pages aber überhaupt keiner SEO Optimierung irgendwo. Wo man einfach sieht dieses Skalierungs-thema. 

Ich habe hier ein Thema, ich merke das funktioniert und das Skaliere ich jetzt hoch ist prinzipiell zwar eine tolle Idee, aber im Online-Marketing laufe ich ja immer wieder gegen ein Problem: das nämlich Je mehr ich einen Kanal ausnutzen will desto teurer wird der Kanal weil ich einfach nicht mehr bei den low-hanging-fruits bin weil ich nicht mehr auf den günstigen Plätzen bin weil ich mich mit anderen stärker in Wettbewerb begebe und so weiter.

Sodass die erfolgreichste Strategie eigentlich ist, auf allen Kanälen mit einem gewissen Niveau unterwegs zu sein. Also ja holistische 360 Grad Bullshit Bingo, was weiß ich. Aber halt wirklich auf allen Kanälen halt so unterwegs zu sein, dass halt ich auf jedem Kanal effizient unterwegs bin. Und dann habe ich insgesamt den meisten Erfolg. Und richtig geil ist das dann, wenn ich auch an Innovation denke.

Ich habe ja so ein Conversion-Hacking Modell das sind so acht Ebenen, das beginnt bei Priorisierung und geht dann über ganz viele Ebenen mit Produkt und Targeting und Technik und was weiß ich was, geht es dann ganz unten zu Innovation. Und Innovation ist total spannend denn Innovation muss man halt früh nutzen. Sonat ist keine es Innovation. Wie ich zum Beispiel die Conversion-Hacking Xing-gruppe aufgebaut habe, war das super easy und ein richtig geiler Kanal. 

Da waren 10.000 Leute drin, sind immer noch knapp 10.000 drin. Und man konnte die ganz geil beschicken, man konnte geile Newsletter rausschicken und so weiter und so fort. Geht heute alles nicht mehr.  Man kann die Gruppen nicht ordentlich aufbauen, man kann sie nicht mal ordentlich beschicken. 

Xing nimmt für alles Geld hat aber auch massive Spam-Filter oder Hürden eingebaut war, war, war, war.  Also kann man nicht mehr nutzen. Selbst wenn man jetzt sagt: Hey wir nutzen als Innovations-thema Xing, das bauen wir jetzt auf. Klappt nicht mehr. Denn Innovation Growth-Hacking klappt nur, wenn man sehr sehr früh in einem Markt unterwegs ist um genau diese Dinge auszunutzen. 

Also ich hatte jetzt zum Beispiel einen Kunden, der ist im Erotik-Bereich unterwegs dem hab ich jetzt das große Twitter Schild angehängt: Hey, mach‘ Twitter. Twitter ist gerade für Erotik der heiße Scheiß und generell ist Twitter ein komplett unterschätzter Kanal. Wenn ich irgendwo meine eine sehr echte Zielgruppe anzusprechen, dann sollte ich vielleicht mal versuchen Facebook langsam wirklich auslaufen zu lassen denn Facebook wird immer unspannender. Für Werbung nicht, aber für organische Inhalte, gerade die, die so ein bisschen werblich sind für Facebook immer unspannender. Sondern konzentriere mich auf andere Kanäle zum Beispiel Twitter. Und das sehen wir in vielen Bereichen. Websites Chats Websites Chats waren vor fünf oder zehn Jahren na, vor fünf Jahren auf jeden Fall noch der richtig heiße Scheiß. Da hat man richtig drüber verkauft teilweise die Kunden mit einem gechattet, haben sich den anruf gespart war richtig geil. 

Heute sagen alle ne, ist das hier ein Bot ist die erste Frage die ganz häufig kommt. Bist du ein Bot? Und dann wird es nicht mehr so wertig wahrgenommen weil wahrscheinlich nur ein Bot und keine Ahnung wer da antwortet. Da ist auch die Magie mittlerweile weg. Immer noch irgendwie ein wertvolles Tool kann man nutzen aber die Vorteile die man damit rausziehen konnte sind halt nicht mehr so da. Da gibts mittlerweile halt andere Wege wie ich meine Nutzer besser ansprechen kann.

Das Thema WhatsApp Newsletter ist jetzt von Whatsapp und Facebook getötet worden war auch lange ein sehr toller Kanal und jeder der es nicht sofort genutzt hat halt die Chance verpasst es zu nutzen. Denn jetzt ist es Tot. Ich glaub jetzt schon und wenigen Monaten ist es tot, dann kann man keine Newsletter, darf man keine mehr über WhatsApp versenden durfte man eigentlich nie. Aber dann geht WhatsApp dagegen vor. 

Und darum sieht man wieder warum so ein holistische 360 Grad Ansatz total wichtig ist und warum ich von Hacking Rede. Denn bei Hacking geht es ja um Kreativität. Es geht darum zu überlegen mit was kann ich jetzt meine Ziele erreichen und so weiter. Und da muss man einfach mal tiefer rein denken und überlegen: Mensch, was macht denn mein Wettbewerb noch nicht. Was sind denn so neue Themen in denen man günstig mal irgendwas reißen kann und wo kann man einfach mal machen,. wo ich bisher noch nichts mache. Denn einfach dann der Erfolg, der ist da viel schneller zu erreichen und es meistens halt sehr viel größer, als wenn ich woanders Thema noch versuche weiter zu skalieren und mehr Arbeit rein zu stecken.

Und zusammengefasst, Conversion-Hacking, Conversion Optimierung , Growth-Hacking mehr E-Commerce Erfolg. Ja man muss sich alles angucken man muss einfach machen und man muss vielleicht jemanden haben der einem da so ein bisschen den richtigen Weg zeigt, der weiß wie es geht, der in viele Shops guckt, immer an den aktuellen Technologien dran ist. Naja wenn sie jemanden suchen dann wissen Sie wo Sie ihn finden. Also machen, mehr Umsatz, mehr Conversions. Nicht unbedingt höhere Conversion-Rate, sondern lieber eine niedrigere Conversion-Rate in Kauf nehmen und dafür geil alle Traffic Kanäle ausnutzen und Traffic mitnehmen der nicht so gut konvertiert weil am Ende heißt es trotzdem mehr Geld im Portemonnaie.

Hinterlassen Sie den ersten Kommentar